Schulprogramm

Inhalt


Präambel

Allgemeine Grundsätze für das Schulleben und Schulklima

Die Franz-Dinnendahl-Realschule möchte für alle Beteiligten nicht nur Unterrichtsstätte, sondern auch Lebens- und Erfahrungsraum sein.
Unter der Öffnung von Schule verstehen wir:

  • die Erweiterung des Lernens über die vier Wände des Klassenraums hinaus.
  • die Integration der Eltern in das Schulleben durch die Schulpflegschaft, die Schulkonferenz , die Fachkonferenzen, den Förderverein und zahlreiche Aktivitäten.
  • die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Handwerks- und Industriebetrieben, Kulturträgern, Sportvereinen, sozialen Einrichtungen und religiösen Gemeinschaften.

Wichtig für unser Schulklima ist der kooperative Umgang der Lehrer/innen und Schüler/innen miteinander und der Einsatz, den sie für einander zeigen.
Hierbei sind uns folgende Werte und Grundsätze wichtig:

  • Toleranz und Offenheit für andere und deren Anderssein akzeptieren
  • demokratische Regeln und solche der Fairness beachten und einhalten
  • vom Vertrauen getragenes Miteinander auf der Basis von Rücksichtnahme, Geduld und Höflichkeit pflegen
  • Zivilcourage zeigen und fördern

Unser Ziel ist es, Fach- und Methodenkompetenz zu vermitteln, Sozialkompetenz zu stärken und das Bewusstsein für ökologische Probleme zu sensibilisieren.

Essen, im Juni 2008
das Kollegium

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Realschule

Eigentliches Anliegen der Schule ist das Lernen. Bei unserer Arbeit halten wir drei Grundfähigkeiten für unerlässlich: Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz. Die drei Kompetenzen bedingen sich gegenseitig. Sie sind für die Schüler/innen sowohl in unserer Schule als auch für ihren späteren Lebensweg bedeutsam. Diese Kompetenzen werden im Laufe der Schulzeit unterschiedlich gewichtet. Das eigenverantwortliche Arbeiten nimmt einen hohen Stellenwert ein.

Fachkompetenz

An unserer Schule ist die Fachkompetenz von besonderer Bedeutung. Unter Fachkompetenz verstehen wir die Weiterentwicklung der Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen sowie den Erwerb von Grundlagenwissen in allen Fächern. Diese Grundlagen sind unabdingbar, um den schulischen und beruflichen Anforderungen gerecht zu werden. Einzelheiten sind den schulinternen Lehrplänen zu entnehmen. Unsere Schule bietet in den Jahrgangsstufen 7-10 ein breit gefächertes Angebot an Wahlpflichtfächern (Französisch, Biologie, Technik, Informatik, Chemie, Physik, Musik) und verpflichtende Arbeitsgemeinschaften an, z.B.: Theater, Hauswirtschaft, Naturwissenschaftliches Arbeiten, Sport. Eine unserer Schulform entsprechende Leistungsfähigkeit ist grundlegend für den Schulerfolg. Durch unser Ergänzungsstundenkonzept sollen die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler noch stärker ausgebaut werden. Ein Baustein ist die Leseförderung in Klasse 5. Ansonsten basiert das Konzept des Ergänzungsunterrichts in seiner Ausrichtung immer auf den Ergebnissen der Lernstandserhebungen bzw. der Zentralen Prüfungen. Außerdem ist in naher Planung, durch Fortbildungen im Bereich der Diagnostik den Kolleginnen und Kollegen noch mehr Möglichkeiten zur individuellen Förderung zu eröffnen. Um unsere Ziele zu verwirklichen, müssen die Schüler/innen vielfältige Methoden kennen lernen und beherrschen.

Methodenkompetenz

Hierunter verstehen wir die Fähigkeit, Wissen zu erschließen und zu beherrschen.
Das bedeutet, Informationsquellen zu entdecken, für den Einzelnen verfügbar zu machen und zu präsentieren. Dies geschieht sowohl in Einzelarbeit als auch in der Gruppe. Das Prinzip des Kooperativen Lernens wurde an unserer Schule als Grundprinzip des Unterrichts eingeführt, um das selbstbestimmte Lernen und das Verantwortungsbewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler noch stärker zu stützen.
Durch den Einsatz des „Lernen zu lernen Programms“, das in der Klasse 5 eine Stunde in der Woche durchgeführt wird, sollen die Schülerinnen und Schüler ihren persönlichen Lerntyp wie auch unterschiedliche Arbeitsmethoden kennen lernen, sodass auch hier schon die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler stattfindet. Außerdem können die Fachlehrer/innen auf diese Methodenvielfalt ohne Probleme zurückgreifen.
Damit dieses Wissen noch erweitert wird, findet einmal im Halbjahr für die ganze Schule ein „Lernen zu lernen“ Thementag statt.
Die Inhalte richten sich nach den einzelnen Jahrgangsstufen.
In Klasse 5 findet in dem ersten Halbjahr der Baustein „Die kleine Benimmschule“ statt.
Die Klassen 6 üben Lesetechniken und Markieren und Strukturieren von Texten.
Für die Klassen 7 werden Visualisierungstechniken, Brainstorming und Mind Mapping angeboten.
In den Klassen 8 werden Präsentationstechniken und Selbstüberprüfung vertieft.
Die Klassen 9 intensivieren die selbstständige Gestaltung von Projekten.
Den Klassen 10 stehen diese beiden Projekttage zur Vorbereitung auf die zentralen Prüfungen zur Verfügung.

Außerdem vermittelt jedes Fach seine spezifischen Arbeitsweisen. Dabei legen wir besonderen Wert auf handlungsorientiertes Lernen. Das Erlernen von Arbeitstechniken im Unterricht stützt das lebenslange Lernen der Schülerinnen und Schüler.

Sozialkompetenz

Um unsere Ziele zu verwirklichen, müssen unsere Schüler in ihrer “Sozialkompetenz“ gestärkt werden. Unsere Schüler/innen sollen bei uns lernen, in verschiedenen Situationen in angemessener Weise mit ihren Mitmenschen umzugehen. Sie lernen Teamfähigkeit. Von grundlegender Bedeutung ist das Einhalten von Regeln. Dabei muss gewährleistet sein, dass die Regeln den Schüler/innen einsichtig sind. Wir setzen ab Klasse 5 die Arbeit der Grundschule fort, indem wir das soziale Miteinander und die Toleranz unterstützen und fördern. Wir legen viel Wert auf eine funktionierende Klassengemeinschaft, wozu der sanfte Übergang dient. Während dieser Zeit lernen sich die Schüler/innen und ihre Lehrer/innen kennen und entwickeln Prinzipien des Umgangs miteinander. Beim ersten „Lernen zu lernen“ Projekttag werden durch die kleine Benimmschule Umgangsformen erfahren und erlebt. Hinzu kommt das sozial-integrative Konfliktlösetraining, das Schüler/innen befähigen soll, Konflikte gewaltfrei und ohne Sieger und Besiegte zu lösen. Ein weiterer Baustein ist die Streitschlichtung. Dafür werden von uns Jugendliche der Klassen 8 speziell ausgebildet. Ziel unserer Bemühungen ist es, den Schüler/innen zu vermitteln, dass sie als Person mit ihren Stärken und Schwächen angenommen sind. Ihr Selbstwertgefühl soll gestärkt werden. In unserer Schule wird der Furcht vor Misserfolgen und der Gleichgültigkeit entgegengearbeitet, bspw. durch Hausaufgabenhilfe (Ältere für Jüngere), individuelle Förderung und vielfältige außerunterrichtliche Aktivitäten. Eine besondere Bedeutung messen wir den Klassenfahrten zu. Die o. a. Elemente fördern das Selbstwertgefühl und die Zugehörigkeit zur Klasse und zu unserer Schule. Gleichzeitig leisten wir damit einen Beitrag zur Vorbeugung gegen Sucht und Gewalt.

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Musik

Die Worte „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ (Friedrich W. Nietzsche) haben wir an der Franz-Dinnendahl-Realschule auf unsere Weise aufgegriffen, indem wir diesem Fach eine besondere Bedeutung zugewiesen haben. Dabei bilden die vom Lehrplan vorgegebenen Handlungsfelder „Musik machen“, „Musik hören“, „über Musik nachdenken“ und „Musik umsetzen“ (in Rückkoppelung zu musiktheoretischen Grundlagen) den Erfahrungsraum nicht nur für den Klassenunterricht in Musik, sondern auch für unsere Schwerpunktbildungen.

Den praktischen Übungen wird dabei besonderes Gewicht beigelegt, da die ästhetische Dimension von Musik einerseits durch die ausschließlich kognitive Auseinandersetzung nur begrenzt erkannt werden kann, andererseits die praktischen musikalischen Erfahrungen aber eine Basis für weitergehende musikalische Lernprozesse bilden können. Untersuchungen - beispielsweise von Hans Günther Bastian und Maria Spychinger - haben gezeigt, dass erweiterter Musikunterricht nicht nur die musikalische Leistung und Kreativität fördert, sondern auch zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit, der sozialen Kompetenz und der emotionalen Befindlichkeit führt.

Die im Musikunterricht erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten erweisen sich nicht nur in der Schule als gewinnbringend, vielmehr geben sie auch Anregungen und Hilfen zur Freizeitgestaltung neben und nach dem Schulbesuch.

An der Franz-Dinnendahl-Realschule wird Musik in verschiedenen Gruppierungen unterrichtet:

  • im konventionellen Klassenverband
  • in speziellen Musikklassen
  • in Kursen des Wahlpflichtbereichs
  • in Arbeitsgemeinschaften

Die Musikklassen im fünften und sechsten Jahrgang bekommen zusätzliche Musikstunden, die für das intensive Singen und das Spielen eines Instruments in kleinen Lerngruppen und im größeren Ensemble genutzt werden. Im WPI-Bereich ist Musik als Schwerpunkt (mit Klassenarbeiten) wählbar. Die Arbeitsgemeinschaften führen in speziellen Gruppen (Chor, Band, Hip Hop) die erworbenen Musikkenntnisse zur Vertiefung und Erweiterung. In allen Bereichen arbeiten wir an der Franz-Dinnendahl-Realschule auch mit außerschulischen Partnern zusammen, vor allem mit

  • Theaterpädagogen
  • Referenten gegen rechtsradikale Musik
  • Instrumentallehrern der Folkwang - Musikschule

Seine herausgehobene Bedeutung beweist der Musikunterricht, indem er sich als unverzichtbarer Faktor in der Gestaltung des Schullebens erwiesen hat, beispielsweise

  • bei Begrüßungs- und Abschiedsfeiern
  • beim Tag der offenen Tür
  • bei Adventssingen und Weihnachtsfeiern
  • beim Singen in Altenheimen
  • durch eigene Musikabende

So leistet der Musikunterricht an der Franz-Dinnendahl-Realschule seinen eigenen Beitrag zur Atmosphäre der Schule und prägt dadurch das Schulprofil auch über die einzelnen Musikstunden hinaus.

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Sport

Sport hat an der Franz-Dinnendahl-Schule traditionell einen besonderen Stellenwert. Wir betrachten den Sport als ein wichtiges Element schulischer Arbeit. Gute Rahmenbedingungen wie eine eigene Sporthalle, ein Sportplatz, Niedrigseilgarten, Bolzplatz und der weiträumige Schulhof begünstigen dieses Anliegen.

Wir halten Sport für wichtig, weil

  • wir die Gesundheit unserer Schüler/innen fördern wollen und viel Bewegung dafür eine Grundvoraussetzung ist;
  • wir unsere Schüler/innen ermuntern wollen, ihre Freizeit aktiv und sinnvoll zu gestalten;
  • die Schüler/innen im Sport spielerisch lernen und bewusst erfahren, wie wichtig es ist, sich gemeinsam für eine Sache einzusetzen;
  • die Schüler/innen sich über den Sport mit unserer Schule identifizieren.

Zur Verwirklichung dieser Ziele bieten wir an unserer Schule zahlreiche sportliche Aktivitäten an. Im regulären Sportunterricht finden traditionelle Sportarten wie Leichtathletik, Turnen und Ballspiele ebenso ihren Platz wie neue Trends. Für Sportarten wie Schwimmen, Eislaufen und Inline-Skating suchen wir außerschulische Sportanlagen auf.

Ein breites zusätzliches sportliches Angebot bieten wir unseren Schüler/innen im Wahlpflichtbereich (Klasse 9/10), in dem regelmäßig mehrere Sportkurse, wie z.B. Fußball, Basketball und Badminton stattfinden.

In zahlreichen freiwilligen Arbeitsgemeinschaften können die Schülerinnen im Unterricht Erlerntes vertiefen (z.B. Fußball AG, Badminton) oder auch Sportarten erlernen, die im Klassenunterricht kaum vermittelt werden (Flag-Football, Jazztanz, Selbstverteidigung für Mädchen). Wir kooperieren dabei mit ortsansässigen Sportvereinen und Sportschulen.

Die Franz-Dinnendahl-Realschule nimmt seit vielen Jahren an Wettkämpfen mit anderen Schulen teil und kann auf zahlreiche Erfolge zurückblicken. Derzeit beteiligen wir uns regelmäßig an Wettkämpfen in Leichtathletik (Stadtwaldfest), im Fußball und im Badminton.

Daneben führen wir auch schulinterne Wettkämpfe durch wie Bundesjugendspiele und Fußballturniere.

Erlebnisorientiert sind dagegen unsere “Bewegungstage“, die wir in Kooperation mit verschiedenen außerschulischen Partnern entweder für einzelne Klassen, Jahrgangsstufen oder aber für die gesamte Schule anbieten. Hier stehen der Spaß an der Bewegung und das Ausprobieren neuer Bewegungsformen ohne Wettkampfdruck im Vordergrund.

Auch Klassenausflüge haben an unserer Schule häufig einen sportlichen Schwerpunkt. Neben eintägigen Fahrten (Schwimmen, Kanu) führen wir Klassenfahrten durch, in denen die Schüler/innen sich eine Woche lang sportlich betätigen. Dabei erlernen sie Sportarten wie Segeln, Surfen oder Skilaufen.

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Gewaltprävention

Im Rahmen der Gewaltprävention bieten wir an unserer Schule verschieden Module an.
Zum einen wird beim Sportunterricht im Bereich Ringen und Kämpfen nach Regeln der faire und sichere Umgang miteinander geübt.
Zum anderen werden Schülerinnen und Schüler als Streitschlichter ausgebildet, sodass Streitigkeiten selbstständig in angemessener Form beigelegt werden können.
Außerdem soll durch die Gestaltung des Schulhofes ein größeres Bewegungsangebot entstehen und aggressives Verhalten vermindert werden. ( Niedrigseilgarten, Minifußballfeld, Bewegungslandschaft, Tischtennisplatten, Basketballkorb)

Soziales Engagement

Durch verschiedene wechselnde Aktionen an unserer Schule sollen die Schülerinnen und Schüler ihr soziales Engagement stärker entwickeln. Schon in den Klassen 5, 6 und 7 wird z.B. durch Schuhputzaktionen Geld für „Kinder der einen Welt“ gesammelt. Kolleginnen haben Kontakte zu einer jungen Frau geknüpft, die Kinder in Brasilien unterstützt. Die Klassen führen verschiedene Sammelaktionen durch um den Kindern zu helfen. In den Altersgruppen der 9. Klassen finden regelmäßig freiwillige ehrenamtliche Tätigkeiten statt. Die Schülerinnen und Schüler besuchen Kindergärten, Altenheime und Schulen. Sie führen dort unterschiedliche berufsbezogene Tätigkeiten aus, die für einige auch neue Berufsfelder eröffnen. Einigen Schülerinnen und Schülern wird die Notwendigkeit für ehrenamtliche Tätigkeiten klarer, sodass sie sich dann auch verstärkt in Sportvereinen engagieren. Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 stellen z.B. einen Bushaltestellendienst bereit, um Unstimmigkeiten zwischen den Schülerinnen und Schülern friedlich beilegen zu können.

Streitschlichtung

Mediation, als konstruktive Konfliktbearbeitungsweise, ist an der Franz-Dinnendahl-Realschule seit 1996 fest im Schulprogramm implementiert. Unsere Streitschlichter sind akzeptiert, arbeiten erfolgreich und weitgehend selbstständig. Die Ausbildung und Betreuung wird schulintern von einer Kollegin, die sich durch eine Fortbildung bei der RAA Essen qualifizierte, mit Hilfe des Schüler-Streit-Schlichter-Programms von Jefferys und Noack durchgeführt. Dafür steht eine Wochenstunde zur Verfügung. Die Ausbildung wird im Rhythmus von zwei Jahren für engagierte und sozialkompetente Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 angeboten, sodass diese in den nächsten zwei Jahren zur Konfliktbetreuung bei jüngeren Schülern eingesetzt werden können. Ihr Aufgabenfeld besteht zunächst in der Durchführung von Schlichtungen. Zusätzlich werden unsere Streitschlichter häufig als Paten für die Klassen 5 eingesetzt, da sie in hohem Maße soziale Kompetenz vermitteln und trainieren können. Die Streitschlichtungen finden im Streitschlichterraum statt, einem kleinen, freundlich, aber sachlich eingerichteten Raum. Abschließend muss festgestellt werden, dass sich die Mediation durch Schüler nur deshalb etablieren konnte, da Gewaltprävention seit vielen Jahren an der Franz-Dinnendahl-Realschule thematisiert und aktiv angegangen wird. So bilden zum Beispiel der sanfte Übergang und die Einbeziehung von Lions Quest Materialien zum Thema „Erwachsen werden“ im 5. Schuljahr die Voraussetzung für die Akzeptanz des konstruktiven Konfliktmanagements.

Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung in der Schule ist sowohl eine Gemeinschaftsaufgabe aller an der Schule Beteiligten als auch eine Aufgabe jedes Einzelnen. Unser Anliegen ist, dass alle Mitwirkenden am Prozess der Gesundheitsförderung aktiv teilnehmen und dauerhaft gemeinsam daran arbeiten. Gesundheitsförderung bedeutet für uns die Förderung des Wohlbefindens von Schüler/innen und Lehrer/innen. Voraussetzung sind unser Wissen, unsere Einstellung und unsere Bedürfnisse. Diese sollen aktiv in den Prozess der Gesundheitserziehung einbezogen werden, wobei unser Wissen erweitert, unsere Einstellung überprüft und unsere Bedürfnisse bewusst gemacht werden sollen. So entwickeln sich alle Betroffenen zu Beteiligten. “Gesunde Schulen“ bilden ein Netzwerk, das heißt, wir arbeiten mit anderen Schulen zusammen, tauschen Erfahrungen aus und lernen voneinander. Die Franz-Dinnendahl-Realschule als “gesunde Schule“ berücksichtigt die vielfältigen Einflüsse, denen die Kinder und Jugendlichen ausgesetzt sind. Wir behandeln Gesundheitsthemen wie z.B.:

  • Was kann ich tun, um gesund und fit zu sein/zu bleiben?
    • Rückenschule, dynamisches Sitzen, gesunde Ernährung, gesundes Frühstück
  • Was kann ich unternehmen, um meine Situation zu verbessern?
    • Konfliktlösetraining/Entspannung

Wir als “gesunde Schule“ wollen erreichen, dass unsere Schüler/innen ein positives Selbstbild entwickeln, sich in der Gemeinschaft aufgehoben fühlen und Misserfolge und Enttäuschungen adäquat verarbeiten. Wir als “gesunde Schule“ versuchen das Umfeld zu verändern, z. B. durch die Gestaltung der Räume (Lehrerarbeitsraumprinzip), Schaffung von Gesprächsecken, einer Freiluftklasse. Wir legen Wert auf Fachräume, die zum Lernen anregen. Wir als “gesunde Schule“ beziehen ökologische Gesichtspunkte in unser Schulleben mit ein. Wir als “gesunde Schule“ arbeiten mit außerschulischen Partnern zusammen, z. B. Firmen, gesellschaftlichen Organisationen, den Institutionen des Gesundheitswesens und anderen Schulen. Unsere Schulkultur wird durch Atmosphäre (respektvoller Umgang miteinander, gestaltetes Umfeld), durch geltende Regeln (Schulordnung) und den pädagogischen Konsens bestimmt.

Unsere Hauptaufgabe auf dem Gebiet der sozialen und emotionalen Förderung besteht in der Entwicklung des Selbstwertgefühls der Schüler/innen. Die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus - nicht nur bei sensiblen Themen wie AIDS, Drogen, Ernährung - ist uns wichtig.

Die Ziele Zufriedenheit, Wohlbefinden, Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz werden durch Bewegung und Entspannung erreicht - siehe hierzu den Baustein “Sport“ - und durch den Bereich Ernährung und sinnvolle Freizeitgestaltung. Eine grundlegende Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung stellt die Förderung und Forderung von Leistung dar. Die Kooperation von Schule und Eltern wird durch die Organisation von Festen, wie z. B. des Abschlussfestes, Musikfestes und Veranstaltungen des Fördervereins bestimmt. Sicherheitstraining mit dem Fahrrad, Verkehrserziehung in Zusammenarbeit mit der Polizei als Fortführung der in der Grundschule erfolgten Aktivitäten und erlebnispädagogische Elemente (sportlich aktive Klassenfahrten) fördern und fordern die Kinder. Das Fach Hauswirtschaft ist im Rahmen des Schulprogramms eingebettet in den Bereich Gesundheitserziehung. Hauswirtschaft ist grundsätzlich ein Fach für Jungen und Mädchen und wird im WP II - Bereich als zweistündiges Unterrichtsfach angeboten. In der Regel werden Praxis und Theorie im Wechsel erteilt. Für den praktischen Unterricht steht eine gut ausgestattete Schulküche zur Verfügung. Schwerpunkte des Faches sind die selbständige und gemeinsame Schülerarbeit, Versuche, Erkundungen (z. B. Betriebsbesichtigungen ...), Projekte in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und die Schärfung des Bewusstseins, dass nur in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnt. Aus diesem Grund sollen die Schüler/innen wichtige Zusammenhänge von gesunder Ernährung theoretisch und praktisch erfahren.

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Berufswahlvorbereitung an der Franz-Dinnendahl- Realschule

Die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Arbeits- und Berufswelt, sowie eine intensive Unterstützung bei der zukünftigen Berufswahlentscheidung, sehen wir als wichtige Aufgaben unserer pädagogischen Arbeit.

Unsere drei Säulen der Berufswahlvorbereitung:

  1. Berufswahlvorbereitung im Unterricht
  2. Kooperation mit dem BildungsCentrum der Wirtschaft gGmbH
  3. Betriebspraktikum

Dieses Drei-Säulen-Modell wird von drei Kollegen betreut und abgerundet durch die Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben, der Arbeitsagentur, Berufskollegs und weiteren außerschulischen Einrichtungen.

1. Berufswahlvorbereitung im Unterricht

Im Politikunterricht der Jahrgangsstufe 9 lernen die Schülerinnen und Schüler den Begriff „Arbeit“ sowohl zur notwendigen Existenzsicherung von Individuum und Gesellschaft als auch zur Selbstverwirklichung kennen. Sie reflektieren den Stellenwert von Arbeit für die eigene Person und setzen individuelle Prioritäten. Außerdem setzen sie sich mit Ursachen von Arbeitslosigkeit in unserer Gesellschaft auseinander und beziehen dabei die eigene Berufs- und Lebensperspektive mit ein. Sie lernen an acht Stationen wesentliche Aspekte aus Arbeit und Beruf kennen. Sie arbeiten auch nach dem didaktischen Konzept der Materialien der Arbeitsagentur zu „Mach´ s richtig“ und erkunden hierbei ihre Interessen und Fähigkeiten.

Der alljährliche Girls´Day wird zur Mädchenförderung und Jungenförderung genutzt. Während die Mädchen in einem eher männlichen Beruf Erfahrungen sammeln, orientieren sich die Jungen in Berufen, die häufig von Frauen angestrebt werden. Streitschlichtung und die Berufswahlförderung tragen dazu bei, unsere Ziele zu erreichen. Im Deutschunterricht werden Bewerbungsschreiben eingeübt und trainiert. Beides dient auch in besonderer Weise der Vorbereitung des Betriebspraktikums, da der Blick der Schülerinnen und Schüler für ein größeres Berufsfeld geöffnet wird und sie befähigt werden, sich selbstständig auf einen Praktikumsplatz zu bewerben. Durch Rollenspiele werden Bewerbungssituationen simuliert, um Ängste und Hemmungen der Schülerinnen und Schüler abzubauen. So können auch noch verschiedene Präsentationstechniken vertieft werden.

2. Kooperation mit dem BildungsCentrum der Wirtschaft gGmbH

Die Franz-Dinnendahl-Realschule kooperiert im Rahmen der dreisäuligen Berufswahlvorbereitung mit dem BildungsCentrum der Wirtschaft und hat im Zuge dieser Zusammenarbeit im April 2008 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Gemeinsam wird das Projekt „Weiterbildung geht zur Schule“ in den nächsten Jahren durchgeführt.

Es werden gemeinsam Konzeptionen mit den Inhalten

  • Praktische Übungen zur Berufswahl
  • Knigge für Ausbildung und Praktikum
  • Individuelles Bewerbungstraining

vor- und nachbereitet

Im Rahmen der „Berufsorientierung als Bestandteil einer schulischen individuellen Förderung“ gibt es an unserer Schule einen Kollegen, der als Berufswahlkoordinator die regionale Kooperationsvereinbarung zwischen der Agentur für Arbeit und der Schule mit Inhalt füllt und bearbeitet. Dieser Kollege durchläuft eine offizielle Fortbildung bestehend aus 11 Modulen, um die Struktur der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern weiter zu verbessern, sodass wir uns als Schule auch hier professionalisieren können.

3. Betriebspraktikum

In einem dreiwöchigen Betriebspraktikum sammeln die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben. In der Planungsphase bemühen sie sich weitestgehend eigenständig um einen Praktikumsplatz.
Die intensive Vorbereitungsphase (Suche und Bewerbung um einen Praktikumsplatz) sowie die Durchführung der Praktika werden schließlich abgerundet durch eine sorgfältige Nachbereitungsphase, mit einem Erfahrungsaustausch und der Erstellung einer Praktikumsmappe mit Tagesberichten, Betriebserkundungen etc., deren Bewertung auf den Versetzungszeugnissen des 9. Schuljahres erscheint.

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Stärkung der naturwissenschaftlichen und technischen Fächer der Franz-Dinnendahl-Realschule

Die Lehrer/innen der naturwissenschaftlichen und technischen Fächer haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre unterrichtliche Arbeit weiterzuentwickeln. Unser Ziel besteht darin, die Schüler/innen stärker für naturwissenschaftliche Fragen zu interessieren, da wir glauben, dass diesen Fragen in der Zukunft unserer Schüler/innen eine wachsende Bedeutung zukommen wird. Um den Schwerpunkt unserer Arbeit deutlich zu machen, haben wir die folgenden Elemente und Fragen formuliert:

Kritische Fragen

1. Mädchenförderung

Wie können die Mädchen (besonders ab der Klasse acht) stärker in den naturwissenschaftlichen und technischen Unterricht eingebunden werden?

2. Sicherung von Basiswissen

Welche Anforderungen müssen alle Schüler/innen in den Fächern mindestens erfüllen, wie werden sie bewertet und wie werden diese Anforderungen überprüft?

3. Fächerübergreifendes und fächerverbindendes Lernen (Vernetztes Lernen)

Welche Möglichkeiten haben die Lehrer/innen noch stärker auch die Inhalte der Nachbarfächer einzubeziehen und im Unterricht darauf aufmerksam zu machen?

4. Einbindung „Neuer Medien“

Wie können wir unsere Schüler/innen sinnvoll an den Umgang mit den „Neuen Medien“ heranführen?

Mögliche Antworten

1. Mädchenförderung

Wir wollen im Unterricht den Klassenverband zugunsten von Jungen- und Mädchengruppen teilweise aufheben, um die Mädchen in ihrem Gruppenverhalten und in ihrem Selbstvertrauen zu stärken. Dies kann sowohl innerhalb des bestehenden Klassenverbandes als auch in der Kombination zweier Parallelklassen organisiert werden. Den Naturwissenschaften - insbesondere der Physik und der Chemie - soll das ‚männliche‘ Image genommen werden, um deutlich zu machen, dass hier auch für viele Mädchen Zukunftsperspektiven hinsichtlich Berufs- und Studienwahl liegen können. Die Mädchen erfahren auch noch eine Ermutigung durch Vorbilder, da an unserer Schule genauso viele weibliche wie auch männliche Lehrpersonen im Bereich der Naturwissenschaften unterrichten.
Ein weiteres Element der Mädchenförderung ist die Abstimmung der Inhalte auf die Bedürfnisse der Mädchen. Dabei greifen wir auf die Ergebnisse der Forschung zurück, die hier beispielsweise Themen vorschlägt, die in Verbindung zum eigenen Körper stehen.

2. Sicherung von Basiswissen

Wir wollen noch stärker darauf achten, dass unterschiedlich ausgeprägtes Vorwissen und die unterschiedlichen Erfahrungen unserer Schülerinnen und Schüler als Ausgangspunkt genutzt werden. Ein geeignetes Mittel dazu liegt in Problem -stellungen oder Übungsaufgaben mit Lösungen auf unterschiedlichem Niveau. Eingangs- und Ausgangstests dienen der Überprüfung von Wissensstand und Lernfortschritt.

3. Fächerübergreifendes und fächerverbindendes Lernen (Vernetztes Lernen)

Die Gemeinsamkeiten der naturwissenschaftlichen Fächer sollen stärker als bisher genutzt werden, um Verbindungen zu schaffen, denn: Vernetztes Lernen schafft dauerhaftes Speichern von Informationen.
Gemeinsamkeiten der naturwissenschaftlichen Fächer sind zum Beispiel:

  • Die Art und Weise, wie in der Physik und der Chemie Fragen an die Natur gestellt werden;
  • das Muster, mit dessen Hilfe Experimente zur Beantwortung von Fragen an die Natur durchgeführt und protokolliert werden;
  • der Einsatz von Modellen zur vereinfachten Darstellung komplizierter Zusammenhänge usw.

Die Vernetzung der thematischen Schwerpunkte in den einzelnen Fächern soll den gemeinsamen Bezug dieser Fächer zueinander deutlich machen und von einer isolierten Betrachtung abrücken.
Umgekehrt können aber auch Fächergrenzen erfahrbar gemacht werden, indem an geeigneten Stellen gezielt auf das Wissen aus einem anderen Fach zurückgegriffen wird. Damit sollen die Probleme fachbezogene Besonderheiten gewinnen und von verschiedenen Perspektiven erschlossen werden

4. Einbindung „Neuer Medien“

Die Einbindung des Computers in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht kann ebenfalls motivierend und damit lernfördernd wirken. Nachdem an unserer Schule im Dezember 1998 ein Computerraum mit 16 PC-Stationen eingerichtet worden ist, haben nicht nur die Informatikkurse deutlich an Attraktivität gewonnen. Ferner bietet sich die Gelegenheit, Simulationen naturwissenschaftlicher Experimente durchzuführen. Zur Beschaffung aktueller Informationen und Berichte über naturwissenschaftliche Themen kann das Internet herangezogen werden (z.B. aktuelle Planetenaufnahmen für den Astronomieunterricht oder auch den Besuch einiger Internet-Seiten mit JAVA-Simulationen). Wir planen auch in den naturwissenschaftlichen Fachräumen Rechner zu installieren, um hier stärker den Bereich der Messwerterfassung und -darstellung aufzugreifen. Diese Räume wurden schon mit Beamern ausgerüstet, sodass die Kolleginnen und Kollegen problemlos zeitgemäße Medien einsetzen können. Es stehen auch portable Beamer und Laptops zum Einsatz zur Verfügung.
Insgesamt versprechen wir uns von mehr Rechnereinbindung ein Plus an Motivation, wodurch die Lerneffektivität gesteigert wird. Langfristig wollen wir mit diesen Maßnahmen die Schüler/innen in die Lage versetzen, in der zukünftigen Berufswelt erfolgreich zu bestehen.

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Schulen im Team

Seit Februar 2007 nimmt unsere Schule am Projekt „Schulen im Team“ teil, das von der Stiftung Mercator in Essen und vom Institut für Schulentwicklungsforschung der Technischen Universität Dortmund durchgeführt wird. Ziel des Projekts ist es, im Verbund mit Nachbarschulen den Fachunterricht im Sinne einer besseren Förderung für jedes Kind weiterzuentwickeln.

Wir kooperieren in diesem Projekt mit folgenden Schulen:

  • Gertrud - Bäumer Realschule
  • Alfred - Krupp Gymnasium
  • Burggymnasium Essen

Unser Schwerpunkt ist dabei:
„Hilf mir es selbst zu lernen!“

Diese Entwicklung eines vorläufigen Förderkonzepts im Fach Mathematik mit Selbstlerneinheiten für die Jahrgangsstufen 8 - 10 beinhaltet:

  • Eigenverantwortliches Lernen
  • Selbstgesteuertes Lernen
  • Vorbereitung auf die LSE Kl. 8
  • Training für die ZP Kl. 10
  • Differenzierte Förderung aller Begabungsstufen
  • Entwicklung von Motivation und Freude an der Mathematik mit dem Schwerpunkt: Textverständnis

Um unser Ziel zu erreichen werden/wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Vorstellung und Sichtung von Materialen der Verlage
  • Fortbildung mit Fachbuchautor
  • Einbau ins Curriculum
  • Erprobung ab 2. Halbjahr 07/08
  • Erste Durchführung im Schuljahr 2008/09 in Kl. 8 als Vorbereitung zur LSE März 2009
  • Evaluation der Ergebnisse an der LSE und ZP 2008 und 2009

Um den Erfolg dieser Bemühungen zu prüfen, wird es zu Beginn und am Ende des Schuljahres jeweils einen Tag geben, an dem die Schülerinnen Aufgaben lösen sollen, die speziell zur Überprüfung des Erfolgs der Maßnahme geeignet sind. Zudem werden die Schülerinnen und Schülern einen Fragebogen ausfüllen, in dem sie Fragen zur Schule und zum Unterricht beantworten und so dabei helfen das Projekt zu bewerten.
Es geht hierbei um die Prüfung eines Teils der Schulentwicklungsarbeit an unserer Schule.

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Vertretungskonzept

Vorbemerkung

Die Durchführung von Vertretungsunterricht ist zur Sicherung des Unterrichts und zur Aufrechterhaltung der angebotenen Bildungsqualität der Schule unumgänglich.

Ziel des Vertretungskonzeptes ist es daher, Unterrichtsausfall zu minimieren und die unterrichtliche Versorgung der Schülerinnen und Schüler der Franz-Dinnendahl-Realschule entsprechend der Stundentafel sicherzustellen.

Folgende Fälle von Unterrichtsausfall sind zu unterscheiden:

  • Struktureller Unterrichtsausfall durch Unterversorgung an Lehrkräften
  • Unterrichtsausfall durch langfristige Erkrankung von Kolleginnen oder Kollegen
  • Vorhersehbarer Unterrichtsausfall durch Bindung von Kolleginnen oder Kollegen an schuleigene Veranstaltungen
    (Klassenfahrt, Unterrichtsgang u.ä.)
  • Kurzfristiger Unterrichtsausfall durch akute Erkrankung von Kolleginnen oder Kollegen

Grundsätze

Mit Blick auf die Vermittlung schulischer Grundlagen des Anfangsunterrichts in der Sekundarstufe I und die pädagogische Gestaltung des Übergangs soll der Unterricht der Klassen 5 und 6 verlässlich von der 1. bis zur 7. Unterrichtsstunde durchgeführt werden. In den übrigen Klassen soll die Unterrichtsabdeckung im Regelfall von der 2. bis zur 6. Unterrichtsstunde erfolgen.

Zu vertretender Unterricht findet nach Möglichkeit in dem Fach der zu vertretenden Kollegin oder des zu vertretenden Kollegen statt. Vertretungsunterricht in einem anderen als diesem Fach ist nur in Ausnahmefällen zulässig. Die Anfertigung von Hausaufgaben findet nicht statt.

Aus Sicht der jeweils betroffenen Kolleginnen und Kollegen bedeutet Mehrarbeit in Form von Vertretungseinsätzen zunächst einmal „mehr Arbeit“, die auf rechtlicher Grundlage und nach Beschlusslage der Lehrerkonferenz zu organisieren ist. Dem Vertretungskonzept der FDRS liegt das Ziel zugrunde, eine schulorganisatorisch begründbare und faire Verteilung zu gewährleisten und die Belastung der Vertretungskräfte durch den zusätzlichen Unterricht so gering wie möglich zu halten.

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