Gesund­heits­förderung

Gesundheitsförderung in der Schule ist sowohl eine Gemeinschaftsaufgabe aller an der Schule Beteiligten als auch eine Aufgabe jedes Einzelnen. Unser Anliegen ist, dass alle Mitwirkenden am Prozess der Gesundheitsförderung aktiv teilnehmen und dauerhaft gemeinsam daran arbeiten. Gesundheitsförderung bedeutet für uns die Förderung des Wohlbefindens von Schüler/innen und Lehrer/innen. Voraussetzung sind unser Wissen, unsere Einstellung und unsere Bedürfnisse. Diese sollen aktiv in den Prozess der Gesundheitserziehung einbezogen werden, wobei unser Wissen erweitert, unsere Einstellung überprüft und unsere Bedürfnisse bewusst gemacht werden sollen. So entwickeln sich alle Betroffenen zu Beteiligten. “Gesunde Schulen“ bilden ein Netzwerk, das heißt, wir arbeiten mit anderen Schulen zusammen, tauschen Erfahrungen aus und lernen voneinander. Die Franz-Dinnendahl-Realschule als “gesunde Schule“ berücksichtigt die vielfältigen Einflüsse, denen die Kinder und Jugendlichen ausgesetzt sind. Wir behandeln Gesundheitsthemen wie z.B.:

  • Was kann ich tun, um gesund und fit zu sein/zu bleiben?
    • Rückenschule, dynamisches Sitzen, gesunde Ernährung, gesundes Frühstück
  • Was kann ich unternehmen, um meine Situation zu verbessern?
    • Konfliktlösetraining/Entspannung

Wir als “gesunde Schule“ wollen erreichen, dass unsere Schüler/innen ein positives Selbstbild entwickeln, sich in der Gemeinschaft aufgehoben fühlen und Misserfolge und Enttäuschungen adäquat verarbeiten. Wir als “gesunde Schule“ versuchen das Umfeld zu verändern, z. B. durch die Gestaltung der Räume (Lehrerarbeitsraumprinzip), Schaffung von Gesprächsecken, einer Freiluftklasse. Wir legen Wert auf Fachräume, die zum Lernen anregen. Wir als “gesunde Schule“ beziehen ökologische Gesichtspunkte in unser Schulleben mit ein. Wir als “gesunde Schule“ arbeiten mit außerschulischen Partnern zusammen, z. B. Firmen, gesellschaftlichen Organisationen, den Institutionen des Gesundheitswesens und anderen Schulen. Unsere Schulkultur wird durch Atmosphäre (respektvoller Umgang miteinander, gestaltetes Umfeld), durch geltende Regeln (Schulordnung) und den pädagogischen Konsens bestimmt.

Unsere Hauptaufgabe auf dem Gebiet der sozialen und emotionalen Förderung besteht in der Entwicklung des Selbstwertgefühls der Schüler/innen. Die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus - nicht nur bei sensiblen Themen wie AIDS, Drogen, Ernährung - ist uns wichtig.

Die Ziele Zufriedenheit, Wohlbefinden, Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz werden durch Bewegung und Entspannung erreicht - siehe hierzu den Baustein “Sport“ - und durch den Bereich Ernährung und sinnvolle Freizeitgestaltung. Eine grundlegende Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung stellt die Förderung und Forderung von Leistung dar. Die Kooperation von Schule und Eltern wird durch die Organisation von Festen, wie z. B. des Abschlussfestes, Musikfestes und Veranstaltungen des Fördervereins bestimmt. Sicherheitstraining mit dem Fahrrad, Verkehrserziehung in Zusammenarbeit mit der Polizei als Fortführung der in der Grundschule erfolgten Aktivitäten und erlebnispädagogische Elemente (sportlich aktive Klassenfahrten) fördern und fordern die Kinder. Das Fach Hauswirtschaft ist im Rahmen des Schulprogramms eingebettet in den Bereich Gesundheitserziehung. Hauswirtschaft ist grundsätzlich ein Fach für Jungen und Mädchen und wird im WP II - Bereich als zweistündiges Unterrichtsfach angeboten. In der Regel werden Praxis und Theorie im Wechsel erteilt. Für den praktischen Unterricht steht eine gut ausgestattete Schulküche zur Verfügung. Schwerpunkte des Faches sind die selbständige und gemeinsame Schülerarbeit, Versuche, Erkundungen (z. B. Betriebsbesichtigungen ...), Projekte in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und die Schärfung des Bewusstseins, dass nur in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnt. Aus diesem Grund sollen die Schüler/innen wichtige Zusammenhänge von gesunder Ernährung theoretisch und praktisch erfahren.